02-07-2014

Die Hysterektomie

 

Die Hysterektomie bzw. Entfernung der Gebärmutter ist ein chirurgischer Eingriff, der insbesondere zur Beseitigung der Symptome von Gebärmutterfibromen durchgeführt wird. Dieser Eingriff wird jedes Jahr bei etwa 60.000 Frauen in Frankreich vorgenommen. Je nach Fall können auch die Entfernung der Eileiter, der Eierstöcke und des Gebärmutterhalses erforderlich sein.

Im Anschluss an diese Operation hat die Patientin keine Monatsblutung mehr, ist also nicht mehr fruchtbar und kann folglich keine Kinder mehr bekommen.


Dieser Eingriff wird unter Vollnarkose oder Lokalanästhesie vorgenommen und erfordert einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt (3 bis 7 Tage) sowie eine lange Rekonvaleszenz von 3 bis 5 Wochen, insbesondere wenn die Hysterektomie mittels Bauchschnitt durchgeführt wurde.


Bei der Entfernung von Gebärmutterfibromen durch Hysterektomie unterscheidet man zwischen zwei Techniken.

In den meisten Fällen wird ein Bauchschnitt vorgenommen. Die Operation wird durch einen Einschnitt in der Bauchhöhle zwischen Schambein und Nabel durchgeführt.

Die zweite Technik ist die vaginale Hysterektomie. Dieser Eingriff erfolgt durch die Scheide und wird mit speziellen automatischen Klemmen und anschließendem manuellem Vernähen durchgeführt.


Je nach Größe der Fibrome unterscheidet man zwischen verschiedenen Arten der Hysterektomie:

Subtotale Hysterektomie: Es wird nur der Gebärmutterkörper entfernt.


Totale Hysterektomie: Der Gebärmutterkörper und der Gebärmutterhals werden vollständig entfernt.


Totale Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie: Zusätzlich werden die Eierstöcke und Eileiter entfernt. Dieser Eingriff wird meist erst nach Eintreten der Wechseljahre oder bei Erkrankungen der Eierstöcke durchgeführt.

 


Warum ist eine Hysterektomie manchmal notwendig?

Die Hysterektomie ist ein chirurgischer Eingriff, den die Spezialisten beim Vorliegen großvolumiger Fibrome empfehlen, die Nachbarorgane durch Kompression funktionell beeinträchtigen können oder Schmerzen und schwere Reizerscheinungen wie beispielsweise Blutungen verursachen.

Die Hysterektomie ist in Fällen indiziert, für die es keine therapeutische Alternative gibt.

 

Die auf der Website www.fibrome-uterin.fr veröffentlichten Informationen sollen zur Verbesserung der direkten Beziehung zwischen Patienten (bzw. Besuchern der Website) und medizinischen Fachkräften beitragen und diese Beziehung auf keinen Fall ersetzen.