02-07-2014

Die Myomektomie

 

Die Myomektomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem nur die Fibrome entfernt werden. Bei dieser Technik bleibt die Gebärmutter verschont. Sie ist allerdings besonders komplex und wird nicht von allen Chirurgen praktiziert. Darüber hinaus ist diese Technik nur auf ganz bestimmte Fibrome beschränkt.

Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und erfordert eine mehrtägige Rekonvaleszenz.

Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen operativen Möglichkeiten, die sich nach dem Typ des Fibroms richten: 


Hysteroskopische Myomektomie: Diese Methode bietet sich für die direkt unter der Gebärmutterwand gelegenen Fibrome an, die Auswüchse in die Gebärmutterhöhle hinein bilden. Dieser Eingriff erfordert keinen Einschnitt. Die Fibrome werden mittels eines elastischen Endoskops entfernt.


Laparoskopische Myomektomie: Diese Methode ist indiziert, wenn die Fibrome sich auf der Außenwand der Gebärmutter befinden. Dazu werden kleine Inzisionen gemacht, durch die zwei Sonden in die Bauchhöhle eingeführt werden. Eine dieser Sonden ist mit einer winzigen Kamera, die andere mit chirurgischen Instrumenten zur Entfernung des Tumors ausgestattet.


Abdominale Myomektomie: Diese Methode ist bei intramuralen Fibromen (innerhalb der Muskelschicht des Uterus) oder subserösen Myomen (Myome, die sich in der Bauchhöhle entwickeln) indiziert. In solchen Fällen gibt ein Bauchschnitt zunächst Zugang zum Uterus, der dann seinerseits zur Entfernung des Tumors geöffnet wird. Nach Entfernung der Tumoren wird die Gebärmutter wieder vernäht.

 


Warum ist eine Myomektomie manchmal notwendig?


Eine Myomektomie wird beim Vorliegen von subserösen und/oder submukösen Fibromen durchgeführt, die folgende Symptome hervorrufen: Schmerzen im Unterleib, Zunahme des Bauchvolumens... Der Eingriff bei intramuralen Fibromen ist komplizierter.
Bei einer Myomektomie werden nur die Tumoren entfernt, die Gebärmutter bleibt verschont. Die Monatsblutung und somit die Möglichkeit einer späteren Schwangerschaft bleiben somit erhalten. 

 

Die auf der Website www.fibrome-uterin.fr veröffentlichten Informationen sollen zur Verbesserung der direkten Beziehung zwischen Patienten (bzw. Besuchern der Website) und medizinischen Fachkräften beitragen und diese Beziehung auf keinen Fall ersetzen